Meditationen

  1. Die eigene Mitte finden
  2. Die Reise in unser Inneres
  3. Der Baum des Selbstvertrauens
  4. Chakren Meditation
  5. Herzchakren - Meditation
  6. Begegnung mit deinem Engel
  7. Erhöhe deine Energie
  8. Lebensregeln
  9. Eine Vision
  10. Wie heißt er Schutzengel meines Kindes?

1. Die eigene Mitte finden

Wir setzen uns locker auf den Boden oder einen Stuhl.
Die Wirbelsäule ist gerade ausgerichtet in entspanntem Gleichgewicht.
Atme ruhig...und fließend...und tief; durch den Mund ein, durch die Nase aus. Langsame tiefe Atemzüge:

ein...aus...ein...aus...ein...aus...

Beginne zu visualisieren:

Du siehst über deinem Kopf einen wunderschönen, goldenen Lichtball in der Luft schweben, leicht,...mühelos...Er ist deine Bewusstheit, Sinnbild und Wirklichkeit. Atme sanft, Atme tief. Du bist ganz still. Langsam dehnt er sich aus, der Ball deiner Bewusstheit, wächst allmählich, groß und rund. Mit jedem Ausatmen dringt das goldene, funkelnde Licht deiner Bewusstheit weiter in den Raum hinaus. Immer noch atme lang und tief.

Noch einen langen und tiefen Atemzug, dann lasse den Lichtball deiner Bewusstheit sich weiten. Dann, beim Ausatmen, jedoch siehst du ihn sich langsam, ganz langsam senken, sacht deine Schädeldecke durchdringen und mit dem purpurroten, strahlenden Licht deines Scheitelchakras vermischen.

Atme tief in den purpur-golden schimmernden Ball deiner spirituellen Bewusstheit hinein, sehe wie sie sich durch die Kraft des Atems erweitert, bis sie gesättigt ist mit Wärme und Licht. Warm ist sie, licht und leicht. Beim Ausatmen siehst du sie ausstrahlen, ihre Funken, ihre Wellen flüssigen Lichts aussenden: das majestätische Licht deiner spirituellen Bewusstheit erleuchtet deine Mitmenschen und alle Wesen in deinem Umfeld. Und so atme in den purpur-golden leuchtenden Ball, lasse ihn sich ausdehnen, folge den tief berührenden Funken beim Ausatmen immer weiter in ihrer fließenden Bahn.

Langsam atme ein... und dann, beim Ausatmen, siehe den goldenen Lichtball sich allmählich aus dem Chakra der spirituellen Bewusstheit herauslösen und sich sacht in das Stirnzentrum zwischen den Augenbrauen senken: Indigo strahlt es, das Zentrum deiner Intuition, dein drittes Auge. Der goldene Lichtball verschmilzt, wird eins mit dem indigo strahlenden Ball des Wissens, das spontan aus dem Erleben geboren wird: das Leben selbst im Aspekt der Wissenshoheit. So atme tief...in den indigo-goldenen leuchtenden Ball, fülle ihn mit der Wärme und dem Licht des Atems. Und dann - die Einatmung ist abgeschlossen, der Punkt der Stille erreicht-atme ganz natürlich aus und sehe das indigo goldene Licht die Luft um dich durchdringen. Erneut atme in den indigo-golden schimmernden Ball hinein. Ganz erfüllt der Atem ihn mit dem Licht deiner intuitiven Bewusstheit, bis diese überfließt, schimmernd und funkelnd die Welt übergießt. So atme entrückt und doch vollkommen gegenwärtig. Noch einmal atme in das indigo-golden leuchtende Chakra hinein. Während du ausatmest, siehe den goldenen Lichtball sich langsam aus dem indigo strahlenden Chakra herauslösen und sich behutsam zu Kehle in das sanft türkis schimmernde Energiezentrum senken. Die Lichter werden eins, erfüllen dein Zentrum der Kommunikation mit der Energie des Atems.

Wenn du ausatmest, strahle das Licht und die Liebe deines Kehlchakras an deine Mitmenschen aus und an alle Wesen um dich herum.
So atme tief und lang. Beim Einatmen füllt sich der türkis-goldene Ball mit dem Licht und der Energie deines Atems. Beim Ausatmen siehe das türkis-goldene Licht ausstrahlen. Jeden berührt es. Keiner ist ausgeschlossen. Alles durchdringt und benetzt es.

Nach einem letzten, langen Atemzug in den türkis-goldenen Ball, siehe das goldene Licht beim Ausatmen sich abermals herauslösen und sanft in das Herzchakra herabsenken, das smaragden schimmert. Die Lichter umfangen und durchdringen sich. Der Goldene Ball der Bewusstheit verschmilzt mit dem smaragdenen Ball des Herzens und erfüllt dein Herz mit der Bewusstheit deiner Liebe. Atme ein, sacht, ...allmählich... Dein Herz füllt sich mit dem Licht und der Energie der Liebe. Damm atme aus. Der smaragd-golden schimmernde Lichtball der Energie deiner Liebe strömt nach außen und benetzt die Welt. Die Energie deiner Liebe sendet ihre Wellen aus, weiter immer weiter, schwemmt über den Planeten, sättigt ihn mit deiner Kraft. Natürlich läuft der Atem aus, und natürlich atme danach ein, spüre die Energie der Liebe mit dem Atem in dich zurückfluten. Sie erfüllt dich restlos, stärkt deine Präsenz mit dem smaragd-golden schimmernden Licht des Herzzentrums.

Nachdem du ein letztes Mal tief in diesen Ball eingeatmet und ihn mit dem Licht der Liebe gefüllt hast, siehe beim Ausatmen, wie sich der goldene Ball deiner Bewusstheit langsam herauslöst und sacht in den Solarplexus herabsenkt in dein Zentrum der Kraft und Weisheit.

Das goldene Licht verschmilzt, wird eins mit dem strahlend gelben Ball des Solarplexus genau unter dem Brustbein. So atme langsam, sacht, mit großer Freude. Beobachte liebevoll, wie dein Atem den jetzt gold-gelb schimmernden Ball des Zentrums deiner Kraft und Weisheit immer weiter ausdehnt und mit der Energie der Liebe sättigt. Beim Ausatmen siehe das Licht gleißen: es sendet seine Strahlen der Kraft an alle Mitmenschen, an alle Wesen. Wieder atme tief ein. Sättige das gold-gelbe Zentrum mit der Energie des Atems und fühle beim Ausatmen das Licht und die Wärme deiner Kraft und Weisheit nach außen strahlen: allen Wesen überträgt es die Kraft der Liebe.

Noch einmal atme lang und tief in das gold-gelbe Chakra und sehe beim Ausatmen den Lichtball sich scheiden in reines Gelb und reines Gold. Der goldene Ball aber senkt sich langsam herab in das orange leuchtende Chakra drei fingerbreit unter dem Nabel, so das er die Lebenskraft Chi im Milzchakra mit dem goldenen Licht deiner Bewusstheit anreichert.

Mit jedem Atemzug spüre den Bauch sich füllen mit dem orange-goldenen Licht deines Gefühls- und Sexualchakras während du beim Ausatmen das Gefühl der Liebe auf alle Wesen überträgst spontan, mühelos, ohne dass du selbst etwas tust. Weiter atme langsam und tief. Sättige deinen Bauch mit dem Gefühl der Liebe, die du als orange-goldenes Licht sich überallhin verbreiten lässt. So sitze in Stille sei zufrieden, atme in den Bauch und fülle ihn mit der Bewusstheit der Liebe. Das orange-goldene Licht glüht beruhigend, denn deine Bewusstheit ruht nun in dir in deiner Mitte. In Frieden sitze heiter und gelassen koste diese Bewusstheit aus, sei ganz ergriffen von ihr. So atme.

Dann ist der Moment gekommen, atme nochmals tief in den Hara und siehe beim Ausatmen das goldene Licht sich herauslösen, sich langsam zum Steißbein senken, in das rote Wurzelchakra hinab. Wenn die beiden Lichter verschmelzen und eins werden, spüre die Hitze des rot-goldenen Lichts dein Becken sättigen und mit dem Licht der Liebe und Fülle segnen. Beim Einatmen fühl das rot-goldene Licht sich mit der Bewusstheit der Liebe erfüllen. Lieses Licht verwandelt alle Überlebensangst in die Energie von Reichtum, Fülle, Überfluss. Beim Ausatmen sehe ich das rot-goldene Licht funkelnd und gleißend in die Welt überspringen. In den Lichtwellen strahle deine Fülle aus und fühle beim Einatmen dieses Licht zurückkehren und dich mit dem Überfluss des Seins beglücken.

Mit jedem Atemzug spüre die Energie des Reichtums und der Fülle deinen ganzen Körper durchdringen. So atme, spüre mit jedem Atemzug die Energie des Reichtums und der Fülle deinen Körper sättigen. Im Wurzelchakra beginnt sie. Von dort strahlt sie überallhin. Beim Ausatmen siehe das Licht der Liebe und der Fülle aus dir fließen.

Noch einmal atme ein, siehe den goldenen Lichtball sich sacht aus dem roten Wurzelchakra herauslösen und ebenso sacht nach oben gleiten, zurück zum Hara, zum orange strahlenden Licht des Zentrums deines Fühlens. Während du ausatmest, werden das orange und das goldene Licht eins.

So atme langsam und tief in deine Mitte, sei ganz ruhig, genieße den Frieden. Mit dem Einatmen füllt das orange-goldene Licht dein Dasein mit Liebe. Mit dem Ausatmen fallen verwirrende Emotionen von dir ab. Mit jedem Einatmen fühlst du dich tiefer verwurzelt in deiner eigenen Mitte und lasse die Kraft der Liebe deines Atems deinen Bauch durchfluten. Mit jedem Ausatmen siehe den orange-goldenen Lichtball der Kraft deiner Liebe ausströmen, überfließend, während beim Einatmen die Wellen der Liebe und Fülle wieder in dich zurückströmen.

Schaue den Frieden und die Stille in deiner Mitte, spüre, wie sich der Energiekanal öffnet, während du dich eins fühlst mit den Menschen und der Welt. Immer mehr entspanne dich in deiner Mitte und öffne dann langsam die Augen sehe, wo du bist, nehme alles wahr.

Sollten in einigen Energiezentren Widerstände auftreten, atme einige male tief ein und aus. Um die verstopfte Energie auszustoßen.

2. Die Reise in unser Inneres

Lege dich entspannt und ruhig auf eine bequeme Unterlage und schließe die Augen. Atme einige Male ganz tief ein und auch wieder ganz tief aus. Atme dann ruhig und entspannt weiter.
Spüre deinen Körper auf der Unterlage, wie er immer schwerer wird und tiefer in die Unterlage sinkt.

Wenn du spürst, dass dein ganzer Körper locker und entspannt ist, dann stelle dir eine Treppe vor. Du wirst diese hinabsteigen. Und mit jeder Stufe, die du tiefer hinabsteigst, fühlst du dich ruhiger und wärmer. Überlasse dich diesem Gefühl der Wärme und Ruhe und steige immer weiter hinab. So lange, bis du vor einer Tür stehst. Dort verweilst du einen Augenblick, du spürst die Harmonie und die Ruhe in dir. Und jetzt öffnest du diese Tür. Gehe in das Zimmer, das vor dir liegt. Es ist über und über mit goldenem Licht erfüllt und Wärme kommt dir entgegen. Diese Wärme ist Liebe, die du hier in ihrer reinen Form spürst.

Und siehe, in der Mitte des Raumes sitzt eine alte und weise Frau, die dich gütig und liebvoll anlächelt. Sie wartet hier schon seit Ewigkeiten auf dich. Du darfst ihr jetzt jede Frage stellen, die du auf dem Herzen hast. Sie hat darauf die Antwort. Denn niemand kennt dich besser als diese alte Frau, denn sie ist dein ICH, dein Inneres. Sie weiß alles über dich und doch wartet sie darauf, dass du es ihr erzählen wirst. Habe endlich den Mut, das zu fragen, was du schon immer wissen wolltest. Sie wird dir mit ihrem Rat zur Seite stehen und sie wird dir die richtige Antwort geben.

Bedanke dich bei der weisen Frau und vergiss nie, dass du jederzeit zu ihr zurückkehren kannst, wenn du wieder Hilfe brauchst. Gehe zurück zur Tür und öffne sie. Schließe sie hinter dir und gehe zurück zur Treppe. Steige langsam Stufe für Stufe nach oben und fühle dabei, wie es dir mit jeder Treppenstufe leichter ums Herz wird. Deine Sorgen und Probleme hast du zurückgelassen in dem lichtdurchfluteten Zimmer, bei der weisen Frau. Du merkst, wie du vollkommen frei und glücklich nach oben steigst.

Jetzt bist du wieder oben am Ende der Treppe angekommen. Atme noch einmal ruhig durch und zähle bis zehn. Öffne jetzt die Augen, aber bleib noch einen Moment liegen und erinnere dich an die Bilder, die du von deiner Reise mitgebracht hast. Genieße diesen wohlig warmen und geborgenen Zustand, der sich in deinem ganzen Körper ausgebreitet hat.

3. Der Baum des Selbstvertrauens

Ich mache es mir nun einmal richtig bequem und schließe die Augen. Ich rufe mir nun ins Bewusstsein, dass ich atme. Mit jedem Ausatmen atme ich die Spannung und die Hektik des Tages aus. Der Tag gleitet weiter fort von mir, alle Anspannungen, aller Stress werden gleichgültig. Mit jedem Einatmen sinke ich tiefer in die Entspannung, in die Ruhe, immer tiefer in mich selbst .Ich atme nun einige Male tief aus und wieder ein, atme Hektik, Alltag aus, atme Ruhe und Entspannung ein.

Ich bin nun vollkommen gelöst, vollkommen entspannt, in meiner eigenen Mitte, und Ruhe in meinem eigenen inneren Frieden. Meine Phantasie ist frei, kreativ und spielerisch kann sie für mich tätig sein.

Ich stelle mir vor, dass ich an einem warmen Frühsommerabend einen Spaziergang mache.
Die Luft ist angenehm weich und ganz mild, und auch das Licht ist ganz weich. Es ist früher Abend, und die lange sanfte Dämmerung des Sommerabends hat gerade begonnen. Im weichen Licht schreite ich einen Weg entlang, der durch blühende Wiesen führt. Ich kann den Duft des frischen Grases spüren, und ich kann vor meinem inneren Auge ganz deutlich die vielen verschiedenen Blumen und Grashalme sehen. Der Weg führt über sanfte Hügel, und allmählich komme ich in eine neue , unbekannte und sehr angenehme Gegend.

Während ich den Weg entlangschälendere, entdecke ich auf einmal in der Ferne etwas, das wie ein Tor mitten auf dem Weg aussieht. Ich komme näher, und es ist tatsächlich ein Tor. Ein Tor zu einem Garten. Vielleicht sieht es aus wie ein Holztor zu einem alten Bauerngarten. Oder wie ein kunstvoll geschmiedetes Tor, das in den Garten eines vornehmen Schlosses führt. Vielleicht sieht dieses Gartentor in meiner Phantasie auch ganz anders aus. Aber es ist da, ich kann es vor meinem inneren Auge ganz deutlich sehen. Und ich weiß, dass der Garten dahinter mir gehört - es ist der Garten meiner Phantasie, der Garten meines Inneren.

Ich berühre dieses Eingangstor, und es lässt sich ganz leicht öffnen. Fast von allein schwingt es auf, und ich betrete meinen Garten. Ich sehe Beete mit üppig wachsenden Pflanzen, und ich sehe Stauden, die mit Blüten bedeckt sind. Wenn ich mich umschaue, entdecke ich vielleicht auch einen Brunnen und Gartenzwerge und Bäume.

Auf einen dieser Bäume gehe ich jetzt zu. Es ist mein persönlicher Baum, der Baum meines Selbstvertrauens. Vielleicht ist es ein großer, alter und starker Baum. Vielleicht ist es auch noch dünn und biegsam. Ich lasse meine Augen den Stamm hinaufwandern, und lasse ihn in meiner Phantasie immer kräftiger und dicker werden. In meiner Phantasie ist alles möglich. Ich kann richtig sehen, wie der Stamm wächst, in die Breite und in die Höhe.

Und nun wandere ich mit den Augen den Stamm hinauf., bis ich die Äste des Baumes und seine Baumkrone sehe. Meine Phantasie kann die Äste wachsen lassen, und wo bisher vielleicht nur einige zarte Zweige waren, wächst jetzt mein Baum, er treibt neue und wieder neue Äste, erst zart, und dann kräftiger werdend, bis der Baum so groß und kräftig ist, wie er mir gefällt.

Ich freue mich über diesen starken und gesunden Baum, ich erfreue meine Augen am saftigen und gesunden Grün seiner Blätter, und wenn ich genau hinschaue, kann ich vielleicht sogar Blüten entdecken, in einer Form und einer Farbe, die meine unbegrenzte Phantasie erschaffen hat, und vielleicht sehe ich sogar Früchte. Ich nehme mir Zeit, den Baum genau anzuschauen, und je länger ich ihn anschaue, desto mehr von seiner Stärke, seiner Kraft und seiner Gesundheit geht in mir über.

Ich nehme mir Zeit, und ich öffne mich der Schwingung dieses Baumes. Nun beginne ich langsam, mich aus der Meditation zurückzuziehen. Das Gefühl der Stärke und des Selbstvertrauens bewahre ich mir für diesen Tag und für jede Gelegenheit, in der ich es brauchen werde.

4. Chakren - Meditation

Ich schließe meine Augen und mache es mir bequem. Ich atme, und entspannt ein und aus. Beim einatmen hebt sich die Bauchdecke und beim ausatmen senkt sie sich. Ich atme Ruhe und Entspannung ein und Stress und Hektik aus.

Ich atme ein, und lenke die Aufmerksamkeit auf das Wurzelchakra am Steißbein. Ich atme durch diese Stelle aus, und ein. Spüre die Wärme im Wurzelchakra, die Verbindung zur geduldigen Mutter Erde. Spüre das du tief mit ihr verwurzelt bist. Nimm den jetzigen Augenblick wahr, und nehme ihn so an , wie er ist.

Beim Ausatmen bringe deine Aufmerksamkeit nun zum Sakralchakra im Beckenbereich. Atme hier aus und ruhig ein. Spüre die Wärme einer orangefarbenen Sonne, die im Becken strahlt. Spüre Dein Vertrauen - Vertrauen in das Fließende. - Vertrauen in Veränderungen, - Vertrauen in das Leben.. Lass alles los, und sage ja zum Leben.

Beim Einatmen bringe Deine Aufmerksamkeit jetzt zum Sonnengeflecht oberhalb des Nabels. Atme an dieser Stelle aus und dann ruhig weiter ein. Ich stärke meine Mitte, indem ich mir eine warme, gelbe Sonne vorstelle. Spüre die Wärme, sehe , wie sich das ganze Sonnengeflecht mit hellem Licht erfüllt.

Beim Einatmen bringe deine Aufmerksamkeit zum Herzchakra. weiter ruhig ein und aus. Stelle dir jetzt die Farbe rosa vor. Rosa fließt in dein Herz und erfüllt es mit Liebe.

Beim Einatmen bringe Deine Aufmerksamkeit zum Halschakra. Atme hier aus und ein. Hier ist das Zentrum von Kommunikation, Kreativität und Ausdruck. Spüre, wie der Hals weit und offen wird. Die Energie fließt bis zu den Ohren. Horch ein paar Momente hinein, was sagt dir, deine innere Stimme.

Beim Einatmen bringe Deine Aufmerksamkeit zum Stirnchakra zwischen den Augenbrauen. Atme hier aus und dann weiter ruhig ein: Hier ist das Zentrum der Gedankenkraft, der Intuition und der Weisheit. Hier erkennen wir, dass wir alle ein Teil des Ganzen sind.

Beim Einatmen bringe nun deine Aufmerksamkeit zum Scheitelchakra. Atme hier aus und dann ruhig ein. Schaue vor Deinen geistigen Auge auf einen weißen Lichtstrahl, die Verbindung zum Göttlichen. Möge die göttliche heilende Kraft durch mich fließen, mich reinigen, stärken, heilen, mich erfüllen mit Liebe, heilender Wärme und Licht. Mich schützen und führen auf meinem Weg . Ich danke dafür, dass dies geschieht.

Wir verlassen jetzt die Meditation, und kommen ganz langsam zurück ins hier und jetzt.

Bewege Deine Hände und Füße. Dehn dich nach allen Seiten aus , streck dich.

Öffne die Augen, und richte dich langsam auf.

5. Herzchakren - Meditation

Schließe deine Augen, und Atme ruhig und gleichmäßig ein und aus. Sitze ruhig und entspannt, beide Füße stehen auf dem Boden, dein Rücken sollte gerade sein, damit die Energien leicht fließen können, und nicht Blockiert werden.

Während des Aufenthaltes an den verschiedenen Energiezentren deines Körpers kann es zu Auflösungen von Blockaden kommen. Es kann geschehen, dass du Gefühle , die Blockaden verursacht haben, noch einmal durchlebst. Auch Krankheitsbilder können vorübergehend in eine Akute Phase eintreten, ähnlich wie bei vielen Naturheilverfahren. Lasse diese Reaktion zu, ohne sie zu verurteilen, ohne einzugreifen. Unterdrücke weder ein Lachen, noch deine Tränen.

Alles was du erfährst ist ein notwendiger und wertvoller Aspekt der natürlichen Reinigung deiner Chakren.

Wenn etwas zu intensiv für dich wird, der Reinigungsprozess sehr unangenehm, dann lasse die Behandlung sanft ausklingen, bleibe noch eine Weile ruhig sitzen und schenke deinem Körper deine liebevolle Aufmerksamkeit - bis sie dich nicht mehr Überschatten.

Atme weiter ruhig und gleichmäßig ein und aus.
Richte dein Bewusstsein nun auf dein Herzchakra, welches in der Mitte auf deiner Brust sitzt. Nimm diesen Bereich einfach nur wahr, ohne etwas zu erwarten, ohne ein Ziel. Deine Aufmerksamkeit belebt dein Herzchakra. Es beginnt in sanften Wellen kreisender Energie zu Schwingen. Bei Frauen rechts herum, und bei Männern links herum. - Die sanfte Vibration lässt in seinem Innern einen rosafarbenen Glanz entstehen, mit einem leuchtend grünen Rand. -
Atme langsam in das Chakra ein und wieder aus. Fülle es dadurch an mit der Lebensenergie deines Atems. - Wie eine wunderschöne Blume entfaltet sich das Leuchten, mit einem grünen Blätterkranz. PAUSE ca. 2- 3 Min.

Mit deiner nächsten Einatmung lässt du dich hinein gleiten in diese zart kreisenden Energiewellen, lässt dich hinein gleiten, bis in seine Mitte. Du nimmst wahr, dass du in einer rosafarbenen Blume sitzt, welche sich langsam immer mehr öffnet. Über dir ist ein zart rosa Himmel, an dem rosa Wolken dahin ziehen. Rosafarbenes Licht hüllt dich ein, und tiefer Frieden füllt dich an. Wie von Engelshänden getragen fühlst du dich, in deinem tiefsten Innern verstanden, um deiner Sehnsucht nach Liebe. Aus der Mitte deines Herzens fühlst du eine tiefe Freude, ein inneres Glück, ein lächeln in dir aufsteigen. Wenn das Herz lächelt, lächelt auch der Mund. PAUSE ca. 5 Min.

Eine wundervolle Musik ertönt, breitet ihre Schwingungen aus, in deinen ganzen Körper hinein. Sie klingt tief in deine Seele hinein und füllt sie mit Liebe und Harmonie. Sie füllt den Raum um dich her, schwingt bis in die Tiefen der Schöpfung hinein. Von über all her tönt dir eine Antwort, wie Musik zurück. Die Vereinigung der Musik deines Herzens mit der Kosmischen Musik, öffnet dir die Tür zu einer anderen Ebene der Welt. PAUSE ca.2 -3 Min.

Sanft umschmeichelt der liebliche Duft von Rosen dich, und du fühlst wie sanft, alle Wunden deines Herzens geheilt werden. Es weckt deine Wahrnehmung für den Ausdruck der Liebe und Harmonie überall in der Schöpfung. Eine tiefe Freude kehrt in dein Herz ein. PAUSE ca. 2 -3 Min..

Kehre nun mit deinem Bewusstsein zu deinem Herzchakra zurück, und spüre, was sich dort verändert hat. PAUSE ca. 1- 2 Min.

Wenn du gleich von dieser Reise zurückkommst, bis du nie mehr alleine. Über dein Herzchakra bleibst du immer zu Verbunden mit dem innersten Herzen aller Dinge.

Sei weiterhin aufmerksam und offen für alles was geschieht und lasse es zu. Es können wichtige Botschaften sein, die du in deinem täglichen Leben zur Anwendung bringen kannst.

Es wird noch eine Weile in dir Nachschwingen, und einige Botschaften und Erkenntnisse kommen etwas später nach. Sei unbesorgt und offen für weitere Dinge.

Komme nun langsam und in deinem eigenem Tempo zurück.
Atme tief ein und aus, - fühle die Sitzfläche unter dir, nimm den Raum um dich herum wahr, - und atme weiter tief ein und aus, -spüre deine Arme und Beine, und bewege sie langsam. Atme noch ein paar mal tief ein und aus, und wenn du bereit bist, öffne deine Augen , und sei ganz Wach im Hier und Jetzt.

6. Begegnung mit Deinem Engel

Sehe in einer warmen Vollmondnacht ins Freie und suche dir eine ruhige und geschützte Stelle. Mache dir ein bequemes Lager mit Decken oder einer Matte. Entzünde zwei weiße Kerzen und bringe dir einen Mondstein mit.

Setze dich auf dein Lager und halte den Stein in deiner Hand, sieh dabei in die Kerzen und richte dann deinen Blick auf den vollen Mond. Entspanne dich dabei und komme zur Ruhe. Genieße das helle Mondlicht und lass es tief in dich eindringen.

Jetzt lege dich auf deine Unterlage und schließe die Augen, lege den Mondstein auf deine Brust und atme tief ein und aus. Du merkst, wie du immer ruhiger und entspannter wirst, und Du atmest das Mondlicht immer tiefer in dich ein.

Atme jetzt ruhig und gleichmäßig weiter. Mit jedem Atemzug atmest du den Mond noch tiefer in dich ein. Du spürst, wie du von seinem Licht, seiner Wärme durchdrungen wirst. Immer heller und wärmer wird es in dir. Du bist völlig entspannt und ruhig. Das Mondlicht wärmt dich durch und durch auf, bis du spürst, dass du eins bist mit ihm.

Jetzt bitte deinen Engel zu dir zu kommen: "Mein Engel, ich habe all die Jahre gewartet auf diesen Augenblick, um dir zu begegnen. Entscheide du, ob jetzt der Moment gekommen ist, wo wir uns begegnen und du und ich eins sein werden. Wenn du bereit bist, dann zeige dich jetzt mir. Die Kraft der Mondin möge mir helfen, damit du mich erhörst."

Spüre, wie dein Atem noch ruhiger wird, wie du dich noch mehr entspannen wirst. Und wenn du jetzt wirklich bereit bist es zuzulassen, dann wird er gleich vor dir stehen - dein Engel. Sei gefasst auf ihn und begrüße ihn freundlich. Das grelle Licht wird dich einen Moment blenden - aber dann werden deine Augen sich daran gewöhnen und du kannst ihm in die Augen sehen. Er steht vor dir. Der Engel, der dich von Anbeginn der Zeit an beschützt und immer bei dir ist.

Du hast jetzt die Möglichkeit ihn nach seinem Namen zu fragen, wenn du das willst. Oder vielleicht hast du eine andere Frage an ihn, dann stelle sie jetzt. Vielleicht willst du aber auch gar keine Frage stelle, dann genieße einfach das Gefühl seiner Anwesenheit.

Du wirst deinen Engel erfassen, in Worten, in Blicken oder einfach in deinen Gefühlen und du wirst diesen Moment dein Leben lang nicht wieder vergessen. Von nun an wird dein Engel nicht nur immer bei dir sein, sondern du wirst mit ihm enger verbunden sein und du wirst dich unter seinen Flügeln geborgener fühlen als zuvor.

Verabschiede dich jetzt von deinem Engel und genieße noch die Wärme und die Sicherheit, die er bei dir zurücklassen wird. Bleibe noch eine Weile liegen und präge dir ein, was du eben gesehen und gefühlt hast.

Zähle jetzt bis zehn und öffne dann die Augen. Blicke in den Mond und bedanke dich bei der Mondin dafür, dass sie dir dieses Erlebnis ermöglicht hat. Lösche die Kerzen und nimm den Mondstein mit, damit er dich immer daran erinnert.

7. Erhöhe deine Energie

Aus welchem Grund?
Wir bestehen, wie alles im Universum aus reiner Energie.
Die Art unserer Geisteshaltung (die letztendlich auch unsere Ernährung, unseren Umgang mit unserem Körper, unsere Atmung u.s.w. beeinflusst) bestimmt das Energieniveau unseres Körpers, und somit unsere Schwingung und unsere Ausstrahlung.

Je mehr Energie ich habe, desto immuner sind wir gegen Infektionsarten aller Art (inzwischen ist bewiesen, dass selbst ein Herzinfarkt durch Mikroorganismen verursacht wird).
Je mehr Energie ich habe, desto immuner bin ich gegen Umwelteinflüsse.
Je mehr Energie ich habe, desto besser gelingt mir der Umgang mit mir selbst und meinen Mitmenschen, denn ich bin gelassener und stehe etwas über den Dingen. So kann ich meine Aktionen und die Aktionen meiner Mitmenschen beobachten, Zusammenhänge und Hintergründe erkennen.

Der erste Schritt, um bewusster zu werden!

Die Übung
Lasse dir mit jeder Stufe ausreichend Zeit

Der Anfang:
Konzentriere dich auf etwas schönes in deinem Umfeld. Am besten geht es, wenn wir uns auf die Schönheit der Natur konzentrieren können. Atme diese Schönheit ein, lasse sie ein Teil deines eigenen Wesens werden.

Die Steigerung:
Nach einiger Zeit wirst du spüren, dass deine Haltung aufrechter wird. Du atmest weicher. Deine Muskeln entspannen sich. Du wirst spüren, dass diese Schönheit um dich herum ein Geschenk des Universums an dich ist. Du wirst eine tiefe Ruhe, einen tiefen Frieden, eine Verbundenheit mit deiner Umgebung spüren.
Sobald du in dir eine tiefe Liebe aufsteigen spürst, bist du bereits dabei, Liebe auszustrahlen.
Sei dir ganz sicher, dass diese Schwingungen der Liebe bereits beginnen, dein Leben positiver und freudvoller zu gestalten.

Es wird noch besser:
Fühle, wie sich Gedanken und Schwingungen in deinem Körper neu ausrichten. Du wirst intuitiv spüren, dass du mit diesem Energielevel alte Muster annehmen kannst, sie betrachten kannst. Du wirst erkennen, was diese Muster bezwecken und dir bewusst werden, wie sehr sie dir bei deiner Entfaltung im Wege stehen.

Die Krönung:
Lenke die Liebe, die du für deine Umgebung wahrgenommen hast, auf das Muster, was dich zur Zeit am meisten blockiert. Du wirst spüren, wie es seine Macht verliert. Du wirst spüren, dass du deine Angst verlierst.
Du wirst Inspirationen erhalten, wie du nun aus einer ganz neuen Perspektive heraus agieren kannst:
Ganz spontan und natürlich!

Du bist Du,
Du bist nicht deine Eltern,
Du bist nicht die Gesellschaft,
Du bist nicht irgendeine Religion,
Du bist Du!
Und nur so kannst du Deinen einzigartigen Beitrag in dieser Welt zum Wohle Aller leisten!

Ein kleiner Hinweis: Ich weiß, dass auch du in der Lage sein wirst, diese wundervollen Erlebnisse zu haben. Wenn du auch vielleicht nicht sofort beim ersten Versuch bis zur Krönung gelangst - bleib dabei!
Versuche es von Zeit zu Zeit wieder - dein Leben ist zu schade, um von Mustern beherrscht zu werden.
Und egal, was um dich herum passiert, ob andere mitmachen oder nicht: Die Welt ist immer noch schön!
Und sie kann durch Dich in Deiner unverwechselbaren Art nur noch schöner werden!

8. Lebensregeln

Denke daran, dass große Liebe und große Ziele große Risiken in sich bergen.

Wenn Du verlierst, verliere nicht den Lerneffekt.

Folge diesen drei Regeln:

  • Respekt für Dich selbst
  • Respekt für andere und
  • Respekt (Verantwortung) für alle Deine Handlungen
Denke daran, dass etwas, was Du nicht bekommst, manchmal auch eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

Lerne die Regeln, damit Du weißt, wie Du sie brichst.

Lass nicht zu, dass ein kleiner Konflikt eine große Freundschaft verletzt.

Wenn Du merkst, dass Du einen Fehler gemacht hast, unternimm unverzüglich etwas, um ihn zu korrigieren.

Verbringe jeden Tag einige Zeit allein mit Dir selbst.

Begegne Veränderungen mit offenen Armen, aber verlier dabei nicht Deine Wertmaßstäbe.

Denk daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

Lebe ein gutes, ehrbares Leben. Wenn Du älter wirst und zurück denkst, wirst Du es ein zweites Mal genießen können.

Eine freundliche Atmosphäre in Deinem Haus ist die beste Grundlage für Dein Leben.

Wenn Du mit lieben Freunden streitest, bezieh Dich nur auf die aktuelle Situation. Lass die Vergangenheit ruhen.

Teile Dein Wissen, so erlangst Du Unsterblichkeit.

Sei freundlich zur Erde.

Besuche einmal im Jahr einen Ort, den Du noch nicht kennst.

Denk daran, die beste Beziehung ist die, in der die Liebe für den anderen größer ist als das Verlangen nach dem anderen.

Bewerte Deine Erfolge daran, was Du aufgeben müsstest, um sie zu erzielen.

Widme Dich der Liebe und dem Kochen mit wagemutiger Sorglosigkeit.

9. Eine Vision

Ich bin in einer Schulsituation und sehr stolz auf mich,
weil ich eine gute Leistung erbracht habe.

Mein Körper wird warm und weich.
Ich fühle mich sehr geborgen und lächle vor mich hin.
Dieses Gefühl gibt mir Kraft.
Ich weiß, dass ich sehr wertvoll bin.
Ich verspüre eine tiefe Liebe zu mir und meiner Umwelt.
Ich möchte, dass sich auch andere so gut fühlen.
Mein Herz läuft über.
Ich weiß, dass es viele Menschen gibt, die sich für wertlos halten,
weil ihnen nie gesagt wurde, dass sie wundervoll und liebenswert sind.

Ich stehe einem von ihnen gegenüber und spüre seine Verlorenheit,
Hilflosigkeit und Traurigkeit.
Diese Gefühle kommen mir so bekannt vor.
Meine Liebe ist warm und weich und ich lasse sie zu meinem Gegenüber fließen
Ich sage ihm, dass er etwas ganz Besonderes ist und ich glücklich bin,
ihn kennengelernt zu haben.
Ich spüre, dass sein Herz die Wärme spürt und sich öffnet
Ich spüre, wie glücklich dieser Mensch darüber ist, wie stolz er auf sich ist

Ich sehe einen ruhigen Teich
Plötzlich fällt ein Stein hinein
und zieht viele Kreise um sich herum,
die immer weiter nach außen laufen
und immer größer werden.
So ist es, wenn wir jemanden sagen, dass wir ihn lieben.
Es zieht immer größere Kreise

Ich stehe im Kreis vieler Menschen.
Ich sage ihnen, wie wunderbar sie sind,
und dass sie stolz auf sich sein können, da jeder von ihnen etwas ganz Besonderes ist.
Jeder von ihnen geht wieder seine Wege
Jeder von ihnen erzählt anderen Menschen, wie wunderbar, einzigartig und liebenswert sie sind.

Ich sehe mich durch eine kleine Stadt gehen.
Alle Türen und Fenster sind weit geöffnet
Jeder vertraut hier jedem, jeder ist herzlich willkommen
Es herrscht ein tiefer Frieden,
eine unendlich liebevolle Schwingung
und eine große wahre Harmonie

Ich bin sehr glücklich

Ich möchte, dass die Menschen spüren, dass alte Verletzungen noch heute schmerzen. Ich möchte, dass sie den Mut haben sich selbst und anderen zu verzeihen. Ich möchte, dass sie den Mut haben ihr eigenes Leben zu leben, frei von Mustern, Abhängigkeiten und Schuldgefühlen. Ich möchte, dass jeder sich seines Wertes bewusst ist und so auch den Wert anderer Menschen schätzen kann. Ich möchte, dass sich jeder liebt und annimmt wie er ist. Dann werden wir auch andere lieben und annehmen können wie sie sind. Und erst dann werden wir wieder unsere Türen und Fenster weit öffnen können, da endlich Frieden zwischen den Menschen herrscht. Vielleicht werden wir noch viele Generationen warten müssen, bis es soweit ist, aber wenn wir nicht damit anfangen, wer dann?


10. Wie heißt der Schutzengel meines Kindes?

Schon mit kleinen Kindern kann man die nachfolgende Meditation durchführen.
Der Schutzengel kann sich dem Kind in unterschiedlicher Gestalt zeigen. Einem kleinen Kind erscheint er mitunter als Teddybär, damit das Kind nicht erschrickt. Er wird immer eine Form wählen, die dem Kind Vertrautheit vermittelt. Abends vor dem Einschlafen bitten die Kinder ihren Schutzengel um einen schönen Traum und bedanken sich für die liebevolle Begleitung durch den vergangenen Tag.

Hier folgt nun die Anleitung zur Meditation:
Zuerst sollten sie ihrem Kind erzählen, dass sie zusammen den Namen seines Schutzengels in Erfahrung bringen wollen. (Vielleicht erzählt ihnen ihr Kind dann, dass es den Namen schon weiß. In diesem Falle freuen sie sich mit ihrem Kind darüber, dass der Kontakt auch ohne ihr Dazutun so wunderbar funktioniert. Sie können sich den Namen, den ihr Kind ihnen mitteilt, notieren, denn er kann mitunter wirklich fremdartig klingen und schwer zu merken sein.)

Nachdem sie erklärt haben, was sie vorhaben, kann es losgehen.

Lassen sie ihr Kind bequem hinlegen und die Augen schließen. Decken sie es zu, denn in meditativem Zustand sind sämtliche Körperfunktionen verlangsamt, was zu kalten Händen und Füßen führen kann. Sprechen sie in langsamen beruhigenden Worten den folgenden Text:

  • Vor dir erstreckt sich eine wunderschöne Blumenwiese.
  • In herrlichen Farben sind die Blumen erblüht.
  • Riech mal, wie gut es duftet.
  • Die Bienen fliegen summend von Blüte zu Blüte.
  • Und dort, schau, dort hinten fliegt ein herrlich bunter Schmetterling.
  • Die Sonne schickt ihre warmen Strahlen zur Erde.
  • Ein goldener Sonnenstrahl kommt auch zu dir und wärmt deine Haut.
  • Oben am Himmel fliegt ein großer weißer Vogel.
  • Er kommt näher und näher.
  • Der weiße Vogel setzt zur Landung an und lässt sich vor dir nieder
  • Er legt den Kopf schräg und blinzelt dich freundlich an.
  • Oh, er hat ja einen weißen Briefumschlag im Schnabel !
  • Den Briefumschlag überreicht er dir. - "In diesem Brief," so erzählt er , "steht in goldenen Buchstaben der Name deines Schutzengels"
  • Du freust dich über diese Nachricht und öffnest gespannt den Umschlag.
  • Und tatsächlich, auf dem weißen Zettel, den du nun herausziehst, steht mit großen goldenen Buchstaben der Name deines Schutzengels.
  • Kannst du den Namen erkennen?
  • Wenn du nicht ganz sicher bist, was auf dem weißen Zettel steht, kannst du den großen weißen Vogel fragen, wie dein Schutzengel heißt.
  • Er flüstert dir den Namen in dein Ohr.
  • Merke dir nun diesen Namen gut
  • Mit diesem Namen kannst du deinen Schutzengel jederzeit rufen - wann immer du ihn brauchst.
  • Du kommst jetzt langsam wieder zurück in diesen Raum, reckst und streckst dich, und öffnest deine Augen.

Es kann vorkommen, dass die Meditation nicht gleich beim ersten Mal klappt.Lassen sie sich von ihrem Kind erzählen, was es in der Meditation gesehen und erlebt hat. So können sie vielleicht feststellen, was nicht so richtig funktioniert hat. Vielleicht kann ihr Kind keinen vertrauensvollen Bezug zu diesem weißen Vogel finden. Dann können sie den Vogel durch ein anderes Tier ersetzen.